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Empfohlen Skitour / Snowboardtour Von Faschina auf das Glatthorn (2.133m)

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Thom, 29. April 2024.

  1. Thom

    Thom Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Isny im Allgäu
    Hübsche, leichte und sehr aussichtsreiche Skitour. Am Gipfelaufbau ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit von Nöten, je nach Bedingungen kommen auch mal Pickel und Eisen zum Einsatz.

    Tour-Bewertung:


    [​IMG] Gehzeit: ca. 2 Std. Aufstieg
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] Strecke: 6,6 km / ca. 760 Hm
    [​IMG] Schwierigkeit (nur am kurzen Gipfelaufbau etwas anspruchsvoller)
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung

    [​IMG]Tourengänger: Tobi, Thom

    Nachdem wir in den letzten zwei Wochen zuvor uns am warmen Fels der Aggenstein Südwand erfreuen konnten, machte ein erneuter Wintereinbruch Mitte April weitere Mehrseillängenrouten leider zu Nichte. So mussten wir uns eben eine kleine Skitour mit etwas höherer Ausgangslage zu Gemüte führen. Schnell viel die Wahl auf das Glatthorn von Faschina aus. Diesen Gipfel kannten wir bereits von einer viele Jahre zurückliegende Sommerbegehung in Kombination mit dem herrlichen Übergang zum benachbarten Türtschhorn. Aber auch als kurze, gemütlich Skitour kann dieser Gipfel wirklich empfohlen werden. Der Anstieg hinauf zur Grathöhe vor dem kurzen aber steilen Gipfelaufbau ist eigentlich ohne jede Schwierigkeit, sofern gute Bedingungen vorherrschen. Unterhalb des Gipfelgrates dann Skidepot. Zu Fuß und mit Pickel bewaffnet geht es dann die letzten ca. 60 Höhenmeter hinauf zum Kreuz mit herrlichem Rundumblick. Wir hatten an diesem Tag guten Firn, was sowohl den Anstieg wie auch die spätere Abfahrt über die milden Hänge zum einem wirklich Hochgenuss machte.

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    Von Faschina aus geht es zunächst gemütlich über den Fahrweg der Franz-Josef-Hütte hinauf.

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    In etwa auf Höhe der Hütte verlassen wir den Fahrweg und vollziehen einen weiten Linksbogen, wo wir auf die Anstiegsspur treffen. Vorbei am fast völlig zugeschneiten Stafelalpsee geht es mit herrlichen Ausblicken weiter in moderater Steigung den Berg hinauf. Im Hintergrund Zafernhorn und Blasenka.

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    Glatthorn voraus. Wir steigen in wenigen leichten Spitzkehren hinauf in den Sattel links vom Gipfel.

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    Blick hinüber zur allseits bekannten Damülser Mittagsspitze.

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    Die letzten Meter hinauf zum Skidepot. Es bläst wie so oft ein äußerst kräftiger Föhnsturm.

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    Zu Fuß geht es nun mit der gebotenen Vorsicht die letzten 60 Höhenmeter hinauf zum bekreuzten Gipfel des Glatthorns. Bei Vereisung kann es hier ohne Steigeisen gern mal unangenehm werden. Bei trittigem Schnee und der nötigen Trittsicherheit lässt sich das ganze aber sicher begehen.

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    Ausblicke Richtung Nordosten zu den weit entfernten Allgäuer Heimatbergen und dem markanten dunklen Dreikant des Zitterklapfens. Die Aussicht lässt gerade auf den letzten Metern zum Gipfel kaum Wünsche offen.

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    Alleine am bekreuzten Gipfel des Glatthorns - herrlich. Das alte Kreuz wird bald durch ein neues ersetzt.

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    Blick Richtung Süden über das Türtschhorn hinweg auf die Gipfel des Lechquellengebirges und des Rätikons. Abstieg entspricht dem Aufstieg. Die Abfahrt macht bei fast perfektem Firn mächtig Laune.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Mai 2024
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