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Empfohlen Leichte Bergtour Engelspitze (2.291m), Seelakopf (2.368m), Schlierekopf (2.290m) und Rudigerkopf (2.249m)

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Manu, 2. September 2019.

  1. Manu

    Manu Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Wundervolle Rundtour von Namlos aus. Speziell die Mitnahme des Seelakopfes macht diese Unternehmung äußerst lohnend. Der Abstieg vom Rudigerkopf erfordert allerdings gutes Orientierungsvermögen und ein wenig bergsteigerischen Humor.

    Tour-Bewertung:

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    ca. 6,0 Std.
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] ca. 1.300 Hm / Strecke ca. 15 km
    [​IMG] Schwierigkeit T3 - Übergang Seelakopf / Abstieg kurz I
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung

    [​IMG]Tourengänger: Robi, Manu

    Unsere Tour startet mitten in Namlos und führt zunächst über einen Feldweg zwischen Knittelkarspitze und Hauptstraße und später über diese in Richtung Engelspitze. Die Orientierung fällt anfangs ein wenig schwer, da keine Wegweiser vorhanden sind. Nach dem Übergang der Hauptstraße folgen wir dem schmalen Pfad vorbei am Engelbach und erreichen schon bald den ersten Wegweiser Richtung Engelspitze. Der Weg hinauf zu diesem ist dann ein klassischer "Schinder" aber ab dem Englspitzle darf die Tour durchaus als sehr lohnend bezeichnet werden. Der Übergang von der Engelspitze zum Seelakopf oberhalb der mächtigen Nordwände ist dann ein absoluter Genuss. Auch die Schwierigkeiten liegen stets im moderaten Wanderbereich, lediglich der Übergang zum Seelakopf wartet mit kurzen aber unschwierigen Kraxeleien (max. I) auf. Die kleinen Erhebungen in Form von Schliere- und Rudigerkopf sind dann einfach zu überwandern. Der Abstieg hinab zum Faselfeiltal erfodert dann allerdings nochmal gutes Orientierungsvermögen. Die Pfade hier verlaufen sich oft im nirgendwo und je nach Routenführung kann es auch hier nochmals zu kurzen Kraxelstellen (max. I) kommen - diese sind sicherlich auch zu umgehen.

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    Vorbei am Engelbach geht es behäbig in Richtung Engelspitze.

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    Rechts von uns strahlt bereits die Namloser Wetterspitze mit ihrem Nordgrat. Die kleine felsige Erhebung rechts der Namloser Wetterspitze ist der Karleskopf.

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    Geradeaus der Tschachaun, im Hintergrund Gabelspitze und Maldongrat. Wir folgen weiter dem schmalen Pfad vorbei an zahlreichen Pilzen und Blumen. Zum letzten Mal in dieser Gegend war ich bei meiner Besteigung von Imster Mitterberg und Geireköpfe.

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    Der größte Teil der Höhenmeter ist hier bereits geschafft! Rückblick zum Englspitzle. Im Hintergrund die Formschöne Namloser Wetterspitze und das Massiv der Kreuzspitzen. Die Namloser Wetterspitze ist auch im Winter eine wunderbare aber herausfordernde Unternehmung.

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    Die letzten Meter hinauf zum Gipfelkreuz der Engelspitze.

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    Herrlicher Ausblick am Gipfelkreuz - die Knittelkarspitze in voller Pracht.

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    Der Übergang zum Seelakopf sieht zunächst äußerst wild aus. Er kann allerdings ganz einfach überwandert werden. Nach ausgiebiger Vesperpause machen wir uns auf den Weg.

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    Imposante Nordabbrüche am Seelakopf.

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    Nach dem Übergang ist das Gipfelkreuz des Seelakopfes bereits in kurzer Zeit erreicht. Ein paar leichte aber etwas ausgesetzte Kraxeleien später stehen wir auf dem Gipfel.

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    Die Überreste des Gipfelkreuzes dienen als perfektes Aussichtsbänkle. Links die Gabelspitze mit dem vorgelagerten Tschachaun, rechts der Bildmitte trohnt die Namloser Wetterspitze.

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    Übergang vom Gipfelplateau zum Wanderweg und den Kraxeleien im Überblick. Rechts das zerklüftete Rudigermassiv - im Hintergrund das mächtige Heiterwandmassiv.

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    Schliere- und Rudigerkopf heben sich mit ihren grünen Flanken ein wenig vom Rest der Berglandschaft ab.

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    Nach dem Rückweg drehen wir kurz vor dem Gipfel der Engelspitze linkerhand ab und machen uns an die Überwanderung von Schliere- und Rudigerkopf.

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    "Gipfelstange" Schlierekopf.

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    In der Bildmitte ist dann unser letztes Ziel des heutigen Tages auszumachen. Der kleine Rudigerkopf.

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    Nach einer kurzen Trinkpause machen wir uns an den Abstieg. Die seichten Pfade verlaufen sich meist nach einigen Metern und so "wurschteln" wir uns durch die Latschengassen in Richtung Heimweg.

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    Schließlich finden wir dann wieder Wegspuren und kommen so zum Wanderweg im Faselfeiltal. Von diesem aus wandern wir dann entspannt in Richtung Namlos und Auto. Eine wirklich schöne Rundtour mit überschaubaren Schwierigkeiten und spannendem Abstieg geht zu Ende.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Januar 2020
    Tobias und Thom gefällt das.