Empfohlen Wintertour Vom Ammerwald auf den Ochsenälpeleskopf (1.906m)

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Thom, 20. Januar 2026.

  1. Thom

    Thom Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Isny im Allgäu
    Auch im Winter einfache, aber aussichtsreiche Unternehmung, welche auf Grund ihrer Beliebtheit sich auch bei höheren Schneelage noch gut zu Fuß absolvieren lässt. Natürlich auch schneeschuhgeeignet.

    Tour-Bewertung:


    [​IMG] ca. 3,5 Std.
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] ca. 860 Hm / 11,60 km
    [​IMG]Schwierigkeit bis T2
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung

    [​IMG]Tourengänger: Thom

    Bestes Winterwetter, wenig Motivation für eine Solo-Skitour und trotzdem Lust auf ein kleines Bergerlebnis. Eigentlich war an diesem Tag die Besteigung des Gugger geplant, da die Lawinenwarnstufe aber erheblich war und sich bei mir nicht so recht Bock auf Latschengewühle einstellen wollte, bin ich kurzer Hand ein Stückchen weiter bis zum kleinen Wanderparkplatz am Hotel Ammerwald gefahren. Von hier aus lässt es sich auch im Hochwinter zumeist recht bequem über den Schützensteig hoch ins Ochsenängerle ansteigen. Anschließend hat man eine Vielzahl von Möglichkeiten. Während der Aufstieg zur Krähe schon teilweise gut ausgeapert war, entschied ich mich für den Anstieg hinauf zum Ochsenälpeleskopf. Dieser ist auch im Winter unschwierig und fast immer gut eingetreten, so dass man auch mit Wanderschuhe gut durch die weiße Pracht vorankommt. Ab der Hirschwäng-Alm wird der Untergrund dann doch etwas tiefer, die Unternehmung somit anstrengender. Vom einsamen Gipfel genießt man wunderbare Fernblicke über die Ammergauer Alpen hinweg bis hin zu den Tannheimer Bergen.

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    Nach eiskaltem Start gelangt man bald über den Schützensteig hinauf in wärmere Gefilde. Zur Winterzeit sind für weniger trittsichere Geher auf dem oft vereisten Steig vor allem im Abstieg Grödel ratsam.

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    Immer weiter hinauf auf dem Wanderweg ins Ochsenängerle. Noch vor Erreichen der DAV- und Jagdhütten zweigt der beschilderte Steig nach links hinauf zum Ochsenälpeleskopf ab.

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    Erste Ausblicke auf Kreuzspitze und Geierköpfe. Einsam stapfe ich hinauf zur schön gelegenen Hirschwäng-Alm. Von dieser dann in tieferem Geläuf hinauf zum Ostgrat des Ochsenälpeleskopf, über welchen der Schlussanstieg zum aussichtsreichen Gipfel führt.

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    Am Ostgrat des Ochsenälpeleskopfes angekommen. Man folgt zumeist der Kammhöhe hinauf zum schon gut sichtbaren Gipfel. Auf Mitstreiter treffe ich an diesem Tag nicht.

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    Gleich ist es geschafft. Links hinten thront der klobige Felsklotz des Thanellers.

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    Gipfel Ochsenälpeleskopf. Links hinten die Hochplatte, rechts die Kreuzspitze mit ihrem nach links ins Graswangtal hinabziehenden Kuchelberggrat. Etwa mittig im Hintergrund die Scheinbergspitze.

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    Weitere Ausblicke ... bevor ich mich an den Rückweg mache.

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    Steinbock am Schützensteig. Ein äußerst chilliges Exemplar ohne jegliche Furcht und Eile ...
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. März 2026
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